MPU Drogen REGENSBURG

 

Welche Konsequenzen hat Fahren unter Drogeneinfluss?

 

MPU Drogen Regensburg

Wer unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnimmt, muss mit weitreichenden Konsequenzen rechnen. Dazu gehört nicht nur eine Bestrafung nach Verkehrsstrafrecht, man muss außerdem mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen. Kommt es zu einem Unfall, muss auch mit strafrechtlichen Konsequenzen gerechnet werden.

 

Bei fahrauffälligem Verhalten unter Drogeneinfluss drohen ein Führerscheinentzug und eine MPU wegen Drogenmissbrauch. Anders als bei der MPU wegen Alkohol Regensburg, gibt es bei der MPU wegen Drogen Regensburg keinen bestimmten Grenzwert. Trotzdem wird bei Festlegung des Strafmaßes berücksichtigt, wie hoch die Menge der eingenommenen Substanzen ist.

 

Grundsätzlich gelten bei Fahrten unter Drogeneinfluss folgende Strafen:

 

- Verstoß: 500 Euro Bußgeld + 2 Punkte in Flensburg + 1 Monat Fahrverbot
- Verstoß: 1.000 Euro Bußgeld + 2 Punkte in Flensburg + 3 Monate Fahrverbot
- Verstoß: 1.500 Euro Bußgeld + 2 Punkte in Flensburg + 3 Monate Fahrverbot

 

 

 

 

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So läuft die MPU wegen Drogen in Regensburg ab

 

Prinzipiell unterscheiden sich die MPU wegen Straftaten in Regensburg und die MPU wegen Verkehr in Regensburg nicht von der MPU wegen Drogen in Regensburg. Demnach setzt sich die Medizinisch-Psychologisch-Untersuchung aufgrund von Drogeneinfluss aus folgenden vier Teilen zusammen:

 

1.    Allgemeine Fragen (Ausfüllen von Fragebögen)
2.    Medizinische Untersuchung
3.    Leistungstest
4.    Psychologische Untersuchung

 

Die Reihenfolge der einzelnen Tests kann willkürlich vom Begutachter festgelegt werden. Immer gleich ist jedoch, worum es in den einzelnen Tests geht. Meistens füllt der zu Begutachtende zuerst Fragebögen aus. Im medizinischen Teil wird festgestellt, ob der Betroffene körperlich geeignet ist. Bei der MPU wegen Drogen Regensburg liegt der Fokus auf typisch körperlichen Symptomen, welche durch Drogenkonsum entstehen. Aber auch auf aktuelle Gewohnheiten im Umgang mit Drogen wird Wert gelegt. Abgeschlossen wird die medizinische Untersuchung mit Drogenscreenings. Diese sollen zeigen, ob der Betroffene in letzter Zeit Drogen eingenommen hat. Bei Reaktions- und Leistungstests werden Leistungsfähigkeit, Reaktionsvermögen und Konzentration getestet. Weitaus herausfordernder ist das psychologische Untersuchungsgespräch. In diesem möchte der Psychologe nicht nur erfahren, wie es zum Drogenkonsum kam, auch die Frage, wie der zukünftige Umgang mit Drogen aussehen soll, ist von Bedeutung. Für die meisten Betroffenen stellt dies den schwierigsten Teil der MPU dar.

 

 

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Wie können Abstinenznachweise erbracht werden?

 

Wurde der Führerschein aufgrund von Drogenmissbrauch entzogen, muss man seine Drogenabstinenz nachweisen. Das gelingt mit Hilfe von Urin- und Haarscreenings, die über einen längeren Zeitraum erbracht werden müssen. In der Regel sind dies mindestens 6 Wochen. Für ein positives Gutachten ist der Nachweis der Abstinenz in der MPU wegen Drogen Regensburg unerlässlich. Gemacht werden können Abstinenznachweise bei jeder Begutachtungsstelle sowie bei entsprechend qualifizierten Ärzten. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Person oder Stelle, bei welcher die Drogenscreenings durchgeführt werden, alle CTU-Kriterien erfüllt.

Je nach vorherigem Konsumverhalten, kann der Zeitraum, über welchen die Abstinenz erbracht werden muss, unterschiedlich aussehen. Bei Abhängigkeit oder fortgeschrittener Drogenproblematik ist es durchaus üblich, über mindestens ein Jahr zu belegen, dass man abstinent ist. Genauere Informationen gibt es beim MPU-Vorbereitungskurs. Dort erhält man auch weitere Hilfestellung dazu, wie man die Drogen-MPU bereits beim ersten Anlauf bestehen kann.

 

Welche Kosten verursacht die Drogen-MPU?

 

Lange Zeit über waren die Kosten für eine MPU wegen Drogen in Regensburg gesetzlich geregelt. Doch seit 1. August 2018 gibt es keine einheitliche Gebührenordnung mehr. Stattdessen können die Begutachtungsstellen die Kosten selbst festlegen, so dass geringfügige Abweichungen möglich sind. Laut früherer Gebührenordnung kostete Teilnehmer eine MPU mit Drogenfragestellung ohne zusätzliche Vergehen 402,22 Euro. Zusätzlich kamen noch 152,32 Euro für ein Urin- oder Haarscreening dazu. Die Gesamtgebühren lagen also bei 554,54 Euro. Wo sich die aktuellen Kosten für die MPU bewegen, sollte man am besten direkt vorher bei den MPU-Begutachtungsstellen befragen.

Zwar gibt es die Möglichkeit, die Drogen-MPU bei einem negativen Ausgang zu wiederholen, dann müssen jedoch auch die Gebühren erneut entrichtet werden. Ratsamer ist es deswegen, sich bereits vor der ersten Medizinisch-Psychologischen Untersuchung an eine MPU-Beratung zu wenden. Dort kann man sich beraten lassen und erfährt, welche einzelnen Schritte jetzt notwendig sind und wie die Wahrscheinlichkeit, ein positives Gutachten zu erhalten, erhöht werden kann.

 

 

 

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