MPU Alkohol Regensburg

 

Wer muss zur MPU wegen Alkohol?

 

MPU Alkohol Regensburg

Deutschlandweit wird recht häufig eine MPU wegen Alkoholmissbrauch angeordnet. Wer zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung geschickt wird, ist sehr genau festgelegt. Wir zeigen, was es mit den einzelnen Promillegrenzen auf sich hat und wann eine MPU wegen Alkohol in Regensburg droht.

 

- 1,6 Promille: Im Straßenverkehr gilt, dass eine Promillegrenze von 1,6 nicht überschritten werden darf. Nimmt man mit einer Blut-Alkohol-Konzentration von 1,6 oder höher aktiv am Straßenverkehr teil, wird man zur MPU geschickt. Nur mit einem positiven Ausgang des umgangssprachlichen "Idiotentest" darf man auch in Zukunft weiter am Straßenverkehr teilnehmen. Übrigens gilt die 1,6-PRomille-Grenze auch dann, wenn man mit einem nicht-motorisierten Fahrzeug unterwegs ist, wie etwa einem Fahrrad.

- Geringe Alkohol-Verstöße: Wer glaubt, mit einer geringen Alkoholkonzentration müsste er mit keinen Konsequenzen rechnen, der irrt. Ab 0,5 Promille werden auch geringe Alkohol-Verstöße in der Führerscheinakte festgehalten. Kommt innerhalb von 10 Jahren ein weiteres Alkoholdelikt dazu, muss man ebenfalls zur MPU wegen Alkohol Regensburg antreten.


- Sehr hohe Promillewerte: Liegt ein Verdacht auf Alkoholabhängigkeit vor, kann ebenfalls eine MPU angeordnet werden. Das ist etwa dann der Fall, wenn man bewusstlos aufgefunden wird und ein sehr hoher Promillewert festgestellt wird. Zwar gibt es dabei keinen fest definierten Wert, doch meistens wird bei 3% Alarm geschlagen.

- Fahranfänger: Für Fahranfänger gilt eine Null-Toleranz-Schwelle. Kommt es während der Probezeit zu einem Unfall, kann bereits bei einer geringen Promillezahl eine MPU gerechtfertigt sein.

 

 

 

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Was kommt in der Alkohol-MPU auf mich zu?

 

Ebenso wie bei der MPU wegen Drogen Regensburg, der MPU wegen Verkehr Regensburg und der MPU Straftaten Regensburg soll in der Alkohol-MPU festgestellt werden, ob der Betroffene dazu in der Lage ist, verantwortungsbewusst am Straßenverkehr teilzunehmen. Hierfür gliedert sich die MPU wegen Alkohol in Regensburg in 4 verschiedene Abschnitte:

 

1.    Ausfüllen von Fragebögen: Dies ist der einfachste Teil der MPU.
2.    Medizinische Untersuchung: Hier findet eine Prüfung eventueller Vorerkrankungen statt wie zum Beispiel Alkoholabhängigkeit. Außerdem gibt es ein Gespräch zur medizinischen Vorgeschichte, physische Untersuchungen und insbesondere bei der MPU wegen Alkohol ein Alkoholscreening.
3.    Leistungstests: Dieser Abschnitt findet komplett am Computer statt. Dort wird mittels eines Reaktionstests geprüft, wie es beim Betroffenen mit Reaktionsfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit aussieht.
4.    Psychologische Untersuchung: Viele Teilnehmer sehen die psychologische Untersuchung als größte Herausforderung der MPU an. Sie beinhaltet ein psychologisches Gespräch zum Fehlverhalten des Betroffenen. Außerdem werden die Themen Ursachen, Einsicht, Konsequenzen und zukünftige Verhaltensmaßnahmen besprochen.

Die Reihenfolge der einzelnen Tests kann vom Gutachter beliebig festgelegt werden.

 

 

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Was hat es mit Abstinenznachweisen auf sich?

 

Die medizinische Untersuchung gilt bei der MPU wegen Alkohol Regensburg als wichtigste Grundlage zum Bestehen der Untersuchung. Anhand dieser Untersuchung wird behördlich festgelegt, ob ein echtes Alkoholproblem vorliegt. Ist dies der Fall, werden weitere Schritte besprochen wie etwa ein regelmäßiger Abstinenznachweis. Wichtig ist, dass während der angeordneten Abstinenz Alkoholkonsum komplett untersagt ist. Man muss also nicht nur auf alkoholische Getränke verzichten, auch alkoholische Süßigkeiten, Soßen und andere Lebensmittel sind verboten. Wird bei einem Bluttest, einem Urinscreening oder einer Haaranalyse Alkohol gefunden, führt dies unweigerlich zu einem Nicht-Bestehen der MPU.

In manchen Fällen kann die MPU auch ohne Abstinenznachweis bestanden werden. Allerdings muss hierfür ein so genanntes kontrolliertes Trinken akzeptiert werden. Das heißt, dass man nur an wenigen Anlässen im Jahr eine geordnete Menge Alkohol konsumieren darf. Außerdem muss dann auf jeden Fall das Fahrzeug zuhause gelassen und Hin- und Rückfahrt anderweitig geplant werden. Das kontrollierte Trinken ist immer eine Einzelfallentscheidung des behandelnden Arztes.

 

Wie kann ich die MPU wegen Alkohol in Regensburg bestehen?

 

Für die etwa 400 bis 600 Euro, die eine MPU wegen Alkohol in Regensburg mit sich bringt, müssen die Betroffenen selbst aufkommen. Hinzu kommen Kosten für einzelne Urin- und Haaranalysen. Bei einem zweiten Anlauf müssen alle Kosten erneut begleichen werden. Verständlich, dass es deswegen das oberste Ziel sein sollte, die Medizinisch-Psychologische Untersuchung bereits beim ersten Mal zu bestehen. Doch gerade bei einem Alkoholverstoß muss man sich während der MPU vielen Herausforderungen stellen. Möchte man seine Chancen auf ein positives Gutachten erhöhen, sollte man rechtzeitig eine MPU-Beratung aufsuchen. Dort wird erklärt, welche einzelnen Schritte notwendig sind und mit welcher Strategie man ein mögliches Alkoholproblem in den Griff bekommen kann.

 

 

 

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